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Leopargeckos sind Ektotherme oder kaltblütige Tiere (ecto - außen, therm - Temperatur) Wenngleich sie metabolische Wärme erzeugen, verfügen sie nicht über ausreichende Mittel um die eigene Wärmeproduktion zu erhöhen oder zu senken. Das bedeutet die Tiere müssen die Wärme aus der Umgebung aufnehmen. Der Blutfluss zum Hauptgewebe wird gesteuert, um den Wärmeverlust oder die Wärmeaufnahme zu erhöhen.

Die Temperatur sollte am Tag zwischen 28°C und 32°C liegen (min. ein Versteck sollte niedrige Temperaturen aufweisen) und in der Nacht ca. auf 20-22°C absinken. Um die gewünschten Temperaturen zu erreichen (je nach Terrarium), reicht meist die Kombination Leuchtstoffröhre und Sun Spot mit entsprechender Wattzahl aus. Sollte diese nicht ausreichen kann man eine zusätzliche Wärmelampe (z.B. eine Infrarot Lampe) dazuschalten. Heizmatten sind nicht notwendig. Sie verwirren die Tiere nur. In der Natur kommt die Wärme von oben und nicht aus dem Boden. Ein Wärmestein simuliert die langsame Wärmeabgabe, die in der Natur auch so vorkommt. Steine werden von der Sonne aufgeheizt und bleiben noch viele Stunden nach dem Sonnenuntergang weiterhin warm. Solche Liegeplätze fördern die Verdauung der Leopardgeckos.
 

Hinweis: Das Terrarium sollte verschiedene Temperaturzonen haben (Beispiel: rechte Terrariumseite 31°C, linke Terrariumseite 26°C). Somit können sich die Leopardgeckos eine gewünschte Temperatur aussuchen.